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Vorhersagen & Wetten zur Fußball WM

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Wetten auf die EM 2016: alle Quoten im Überblick


„Le Rendez-Vous“ heißt der offizielle Slogan der Fußball Europameisterschaft 2016 und durch die Aufstockung von 16 auf 24 Mannschaften stehen diesmal bei einer Endrunde so viele Aufeinandertreffen wie noch nie bevor.

51 statt wie bisher 31 Begegnungen wird es im Rahmen dieser EM geben, die Endrunde wird damit von drei auf vier Wochen verlängert.

Beginnen wird auch diese EM traditionell mit dem Gastgeber – und so trifft Frankreich, das als erste Nation zum dritten Mal eine EM ausrichtet, am 10. Juni auf Rumänien. Das ist zugleich das Auftaktspiel in der Gruppe A.


 

Wettquoten Vergleich: Wer wird Europameister 2016?

Wettquoten Vergleich: wer wird Europameister 2016?
 
* Die Tabelle zeigt die EM Quoten für den Europameister 2016 im Vergleich der wichtigsten Wettanbieter, zu sehen sind die Top 10 Favoriten der Buchmacher. Für den Wettquoten Vergleich mit allen 24 Mannschaften bei der EM 2016 klicken Sie bitte auf die Grafik. Die Quoten stammen von der Seite www.wettfreunde.net mit aktuellem Stand 28. Mai 2016 und sind ohne Gewähr.


 

Die Gruppenphase

24 Mannschaften kämpfen in 6 Gruppen zu je 4 Teams um den Aufstieg in das Achtelfinale der EM 2016. Die beiden Gruppenersten jeder Staffel sind nach den 3 Gruppenspielen fix in der ersten K.O.-Runde, dazu kommen noch die 4 besten Gruppendritten, um die Runde der letzten 16 Mannschaften komplett zu machen.

 
Wettquoten Gruppe A bei der EM 2016

 

Welche Mannschaften aus der Gruppe A erreichen das Achtelfinale der EM 2016?

 
Frankreich:

Seit fast zwei Jahren, seit dem Viertelfinal-Aus bei der WM 2014, haben die Franzosen nur Testspiele bestritten. Und diese mehr schlecht als recht. Zudem haben sie sich in der Vergangenheit gegen die drei Gruppengegner Rumänien, die Schweiz und Albanien oftmals schon schwer getan.

So endeten zwei der letzten drei Duelle gegen Rumänien – dem Gegner im Eröffnungsspiel – jeweils torlos. Zwei Testspiele gegen Albanien (beide 2015) konnten ebenfalls nicht gewonnen werden.

Erst fünf Mal in der seit 1960 bestehenden EM-Historie schied ein Gastgeber in der Gruppenphase aus – Belgien 2000, Schweiz und Österreich 2008, Polen und Ukraine 2012.

Zudem stürmte Frankreich bei den letzten beiden Großereignissen, bei denen sie als Veranstalter fungierten (EM 1984, WM 1998), jeweils als Gruppensieger in die K.O.-Phase.

 
Rumänien:

Rumänien war acht Jahre EM-abstinent, ist jetzt zum insgesamt vierten Mal wieder bei einer Endrunde dabei. Ihr Prunkstück in der Qualifikation war die Abwehr – mit nur 2 Gegentoren kassierten sie die wenigsten aller Quali-Teams. Diese „Mauer“ wollen die Rumänen auch in Frankreich aufziehen.

Die Rumänen dürften einer alten Fußball-Weisheit vertrauen: Wenn man keine Tore bekommt, kann man zumindest nicht verlieren. Und dieses Credo könnte ihnen am Ende sogar den Aufstieg bringen.

Denn: Gegen Frankreich konnten die Rumänen zwar noch nie ein Pflichtspiel gewinnen, aber gegen Albanien haben sie noch nie eines verloren und die Bilanz gegen die Schweiz ist auch ganz gut.

 
Schweiz:

Drei EM-Teilnahmen, drei Mal Aus in der Gruppenphase. Die Schweizer wollen endlich bei einer EM endlich einmal die Gruppenphase überstehen.

Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht: Gegen die Franzosen gab es zwar noch einen Pflichtspielsieg, aber gegen Albanien haben die Eidgenossen noch nie verloren und gegen Rumänien ist die Gesamt-Bilanz auch positiv.

Zudem haben die Schweizer zuletzt bei der WM 2014 auch das Achtelfinale erreicht. Auch deshalb haben die Buchmacher die Schweizer auch auf der Rechnung, wenn es um den Aufstieg ins Achtelfinale geht.

 
Albanien:

Albanien ist eines der vier Teams, die erstmals bei einer EM dabei sind. Die Qualifikation dafür gelang überraschend direkt – als Gruppen-Zweiter stürmten sie nach Frankreich.

Hier gehen sie als krasser Außenseiter ins EM-Rennen, vor allem auch, weil sie gegen die drei Gruppen-Gegner von den insgesamt 18 Pflichtspielen keines gewonnen haben.


 
Wettquoten Gruppe B bei der EM 2016

 

Welche Mannschaften aus der Gruppe B erreichen das Achtelfinale der EM 2016?

 
England:

10 Siege in 10 Quali-Spielen, mit 31 Toren die zweitmeisten erzielt, mit nur 3 Gegentoren die zweitwenigsten bekommen – eindrucksvoller kann man sich kaum noch für eine Endrunde qualifizieren.

Kein Wunder, dass England bei den Wettanbietern der Top-Favorit auf den Gruppensieg in der Gruppe B ist – vor Russland, Wales und der Slowakei.

Dazu kommt, dass die Bilanz der „Three Lions“ gegen die drei Gruppengegner sehr gut ist. Gegen die Russen ist sie ausgeglichen, gegen die Slowakei wurden alle drei bisherigen Duelle gewonnen (zuletzt 2003) gegen Wales wurden die letzten beiden Duelle (2011) ebenfalls gewonnen.

Unter diesen Voraussetzungen sollte das Achtelfinale für England so gut wie fix sein.

 
Russland:

Die EM 2012 sollten die Russen schnell vergessen. Damals gewannen sie das Auftaktspiel mit 4:1, spielten im zweiten Gruppenspiel 1:1 und brauchten in der dritten und letzten Partie nur einen Punkt für den Aufstieg in die K.O.-Phase – verloren aber mit 0:1.

Das sollte diesmal nicht mehr passieren – kann es vielleicht auch nicht, weil der Gruppen-Dritte (wenn er einer der vier besten der insgesamt sechs ist) auch noch aufsteigen würde. Das sollte den Russen schon zuzutrauen sein, vor allem auch, weil sie gegen England, Wales und die Slowakei ganz gute Bilanzen haben.

 
Slowakei:

2010 schaffte es die Slowakei erstmals als unabhängiger Staat zu einer WM – und dann auf Anhieb überraschend auch ins Achtelfinale. Jetzt schafften es die Slowaken erstmals zu einer EM – und da wollen sie dasselbe Kunststück zustande bringen wie vor sechs Jahren in Südafrika.

Unmöglich? Nein. Schließlich haben sie in der Quali gezeigt, dass sie auch gegen einen „Großen“ wie Spanien bestehen können. So beendeten sie mit einem 2:1-Heimsieg die spanische Serie von 36 Quali-Spielen in Folge ohne Niederlage.

Dennoch werden die Slowaken für den Aufstieg ins Achtelfinale nur als Außenseiter gehandelt – zu durchwachsen verliefen die jüngsten direkten Begegnungen gegen die drei Gruppengegner.

 
Wales:

Erstmals bei einer EM dabei, wird den Walisern auch gleich der Durchmarsch in die K.O-Runden zugetraut. Der Grund: Die Qualifikation.

Acht Spiele in Folge blieben sie in der Ausscheidung zur EM-Endrunde unbesiegt, kassierten in allen Spielen nur vier Gegentore und besiegten sogar EM-Titelkandidat Belgien.

Dazu haben mit Gareth Bale auch eine Art Lebensversicherung in ihrer Mannschaft – 7 der 11 Quali-Tore gehen auf sein Konto. Kein Vorteil ohne Nachteil – sollte er ausfallen, könnte es für die „Dragons“ düster aussehen.


 
Wettquoten Gruppe C bei der EM 2016

 

Welche Mannschaften aus der Gruppe C erreichen das Achtelfinale der EM 2016?

 
Deutschland:

Deutschland (6 Siege, 5 Remis) verlor in der EM-Geschichte noch nie ein Auftaktspiel. Davon wird man auch bei der EM 2016 ausgehen können – diesmal geht es zum Auftakt gegen Außenseiter Ukraine, wo es in bisher fünf Begegnungen vier Siege und ein Remis gab.

Auch, wenn „Die Mannschaft“ in der Qualifikation nicht gerade überzeugend spielte, ist beim Turnier auf jeden Fall eine Steigerung zu erwarten. Dazu sind die Mannen von Bundestrainer Jogi Löw auch bereits vor Gruppengegner Polen gewarnt – gegen den Nachbarn ging eines der beiden Quali-Duelle verloren.

Und auch die Statistik spricht dafür, dass Deutschland die Gruppenphase übersteht: Noch nie scheiterte der amtierende Weltmeister bei der darauffolgenden EM.

 
Ukraine:

Mit nur vier Gegentoren war Ukraine in der Quali in diesem Bereich top, und auch in der Offensive können sie mit Jungstar Yarmolenko richtig gefährlich sein – nur, ob das für ein Weiterkommen reicht?

Gemessen an den bisherigen Begegnungen könnte, es sogar sein: Gegen Deutschland konnte noch nie gewonnen werden, gegen Polen blieb man in den letzten fünf Duellen unbesiegt wie auch gegen Nordirland in allen bisherigen vier Spielen.

 
Polen:

Bei der letzten EM-Teilnahme, vor vier Jahren bei ihrem Heimspiel, schieden die Polen bereits in der Vorrunde aus.

Die Hoffnungen auf den Aufstieg ins Achtelfinale hat bei den Polen einen Namen: Robert Lewandowski. 13 der insgesamt 33-Quali-Treffer gehen auf sein Konto. Bleibt er fit und in Form könnte er der Schlüssel für das erstmalige Überstehen einer EM-Vorrunde sein.

 
Nordirland:

Die Qualifikation für das EM-Debüt schafften die Nordiren sehr souverän – als Gruppensieger mit sechs Siegen stürmten sie nach Frankreich. Und hier wollen sie nicht einfach nur dabei sein, sogar vom Aufstieg ist die Rede.

Warum soll der nicht gelingen, wenn man die Quali-Gruppe als Erster abgeschlossen hat. Einziges Manko: Die Bilanzen gegen die drei Gruppengegner sind klar negativ.


 
Wettquoten Gruppe D bei der EM 2016

 

Welche Mannschaften aus der Gruppe D erreichen das Achtelfinale der EM 2016?

 
Spanien:

Teil 1 der Rehabilitierung für das peinliche Vorrunden-Aus bei der WM ist mit der Qualifikation geglückt, Teil 2 soll bei der EM selbst folgen. Das große Ziel: Der Titel-Hattrick, der dritte EM-Titel in Folge.

In der Gruppe warten mit Kroatien, Tschechien und der Türkei drei harte, wie zum Teil auch unberechenbare Gegner.

Bei ihren letzten zwei EM-Endrunden, bei denen am Ende jeweils den EM-Pokal in die Höhe stemmen durften, blieben sie in der Vorrunde jeweils ungeschlagen – 2008 gab es in den drei Gruppenspielen drei Siege, 2012 zwei Siege und ein Remis.

 
Tschechien:

20 Jahre nach ihrem besten EM-Abschneiden, dem Finale 1996, träumen die Tschechien von einer Wiederholung dieses fußballhistorischen Ereignisses. Ob dieser Traum Wirklichkeit wird?

Das wird schwer. Auch, wenn sie die Quali-Gruppe als Erster beendet haben warten jetzt drei ganz harte Brocken. Gegen die Türkei zogen sie bereits bei der EM 2008 in der Gruppenphase den Kürzeren, gegen die Kroaten konnten sie wie auch gegen Spanien zuletzt nicht gewinnen.

 
Türkei:

Geht es nach dem Gesetz der Serie, ist den Türken der Aufstieg ins Achtelfinale nicht zu nehmen. Die Bilanz der letzten vier EM-Endrunden lautet: 2000 Viertelfinale, 2004 nicht qualifiziert, 2008 Halbfinale, 2012 nicht qualifiziert. Somit sollte 2014 wieder die K.O.-Phase folgen.

Was dagegen sprechen könnte: In den direkten Duellen gegen die drei Gruppenkontrahenten lief für die Türken in der jüngsten Vergangenheit recht wenig zusammen.

 
Kroatien:

Zum vierten Mal in Folge gastiert Kroatien bei einer EM, vor acht Jahren beendeten sie die Gruppenphase sogar auf Rang 1. Ein Kunststück, das ihnen auch heuer zuzutrauen mit ihren Superstars Mandzukic, Modric oder Rakitic zuzutrauen ist.

Frankreich könnte dabei als gutes Omen dienen: Beim letzten Großereignis auf französischem Boden, bei der WM 1998, stürmten die Kroaten sensationell ins Halbfinale und wurden am Ende Dritter.


 
Wettquoten Gruppe E bei der EM 2016

 

Welche Mannschaften aus der Gruppe E erreichen das Achtelfinale der EM 2016?

 
Belgien:

Mit Ausnahme vom Jahr 2000 als Belgien als Veranstalter fix qualifiziert war, dauerte es seit 1984, bis sich die „Roten Teufel“ wieder für eine EM-Endrunde qualifizieren konnten.

Und, jetzt geht man sogar als Titelfavorit ins EM-Rennen. Das logische Zwischenziel: Der Aufstieg in die K.O.-Phase. Nur, ob dieses als Gruppensieger erreicht wird?

Als härtester Konkurrent dafür gilt Italien. Bei insgesamt 16 Matches gab es nur 3 belgische Siege und 2 Remis – dafür 11 Siege Italiens. Auch die letzten zwei Begegnungen bei einer EM konnte Belgien gegen Italien nicht gewinnen (0:2, 0:0).

 
Italien:

2004 Aus in der EM-Gruppenphase, 2006 Weltmeister. 2010 Aus in der WM-Vorrunde, 2012 EM-Finale. 2014 Aus in der WM-Vorrunde – folgt jetzt wieder ein Finale oder gar der Titel?

Bei den Italienern weiß man nie, in dieser schweren Gruppe könnte ihnen auch das Vorrunden-Aus passieren. Dagegen sprechen aber die letzten Begegnungen: Mit den Schweden und Belgiern waren sie bei der EM 2000 in einer Gruppe, bei der EM 2004 wieder mit den Schweden sowie vor vier Jahren mit Irland.

In allen diesen Gruppen-Duellen blieb die Squadra Azzura ungeschlagen: 2:0 gegen Belgien, 2:1 bzw. 1:1 gegen Schweden und 2:0 gegen Irland. Damit sollte auch das Achtelfinale klappen.

 
Irland:

Zum zweiten Mal in Folge sind die Iren bei einer EM dabei, zum dritten Mal insgesamt. Sie wollen endlich einmal die Gruppenphase überstehen, doch das wird sehr schwer. Schon in der Quali-Gruppe wurden sie hinter Deutschland und Polen nur Dritter, kamen über das Play-Off zur Endrunde.

Rang drei könnte jedenfalls auch reichen, wenn sie zu den vier besten Gruppen-Dritten zählen.

 
Schweden:

Seit dem Jahr 2000 immer bei der Europameisterschaft dabei, aber selten länger als über die Gruppenphase hinaus. Nur 2004 stiegen sie auf.

Jetzt soll es wieder einmal so weit sein. Ob es das auch wird, hängt von Superstar Zlatan Ibrahimovic ab, der 11 Tore in 10 Quali-Spielen erzielte.


 
Wettquoten Gruppe F bei der EM 2016

 

Welche Mannschaften aus der Gruppe F erreichen das Achtelfinale der EM 2016?

 
Portugal:

Seit 1996 haben sich die Portugiesen zum 6. Mal in Folge für eine Europameisterschaft qualifiziert. Bei diesen fünf Auftritten schafften sie es auch immer in die K.O.-Phase, vier Mal davon sogar als Gruppensieger

Zusammengefasst: Portugal ist die einzige Mannschaft, die immer die Gruppenphase überstand und in die K.o.-Runde einzog.

Das wird auch diesmal erwartet. Vor allem, da auch die Bilanzen gegen Island, Österreich und Ungarn fast tadellos ist.

 
Island:

Zur EM-Premiere sorgte Island auch gleich für einen neuen Rekord: Mit einer Einwohnerzahl von 329.100 ist Island die mit Abstand die kleinste Nation, die sich für eine Europameisterschaft qualifizieren konnte.

Ob sie auch auf dem grünen Rasen für Furore sorgen werden?

Die Statistik sagt nein: Sie haben zwei Mal gegen Portugal verloren, keine der drei Partien gegen Österreich gewonnen und auch die letzten fünf Duelle gegen Ungarn gingen allesamt verloren.

 
Österreich:

Erstmals schaffte Österreich die Qualifikation für eine EM auf sportlichem Wege, und das auf beeindruckende Art und Weise: unbesiegt als Gruppensieger.

Dementsprechend selbstbewusst geht „Das Nationalteam“ auch in die Endrunde und will nach dem Vorrunden-Out 2008 erstmals die Gruppenphase überstehen.

 
Ungarn:

Erstmals seit 1972 sind die Ungarn wieder bei einer Europameisterschaft dabei, qualifiziet erst über das PlayOff. Deshalb gelten sie auch als großer Außenseiter – auch schon, was den Aufstieg ins Achtelfinale betrifft.


 

Wer wird bester Torschütze der EM 2016?

Neben der „Wer wird Europameister“-Frage, stellt sich damit zwangsläufig auch die Frage: „Wer wird Torschützenkönig“?

Und das könnte bei dieser EM höchst interessant werden, denn alle großen europäischen Torjäger (vorausgesetzt sie bleiben von Verletzungen verschont) werden in Frankreich mit von der Partie sein:

Von Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic über Wayne Rooney, Thomas Müller, Gareth Bale oder Robert Lewandowski bis hin zu Antoine Griezmann oder Englands Shootingstar Jamie Vardy.

 

  • Der Gastgeber stellte zwei Mal (1984 und 1996) den alleinigen Torschützenkönig, sowie 4x (1960, 1964, 1992 und 2000) einen Spieler, der mit mindestens einem anderen zusammen die meisten Tore erzielte.
  • Der Europameister stellte fünf Mal (1972, 1980, 1984, 1988 und 2008) den besten Torschützen, sowie 4x (1960, 1964, 1992 und 2012) mindestens einen Spieler, der mit mehreren anderen zusammen die meisten Tore erzielte.

 
Geht es nach der Statistik haben die Torjäger des Gastgeberlandes bzw. des Europameisters also die größten Chancen auf den Titel „Torschützenkönig“.

 
Wettquoten Vergleich: Wer wird Torschützenkönig der EM 2016?
 
* Die Tabelle zeigt die EM Quoten für den besten Torschützen 2016 im Vergleich der wichtigsten Wettanbieter, zu sehen sind die ersten 15 Kandidaten auf der Favoritenliste der Buchmacher. Für den Wettquoten Vergleich mit allen verfügbaren Spielern in den Wettangeboten klicken Sie bitte auf die Grafik. Die Quoten stammen von der Seite www.fussball-wetten.com mit aktuellem Stand 28. Mai 2016 und sind ohne Gewähr.


 

Was schaffen die Neulinge?

Mit Albanien, Island, Wales, Nordirland und der Slowakei, die sich erstmals als unabhängiger Staat für eine EM-Endrunde qualifizieren konnte, gibt es insgesamt fünf Neulinge gibt es bei der EM 2016 – nur wie weit kommen diese „Frischlinge“ bei ihrem EM-Debüt?

Statistisch gesehen wird in der Vorrunde schon wieder Schluss sein. Bei den Endrunden von 1996 bis 2012 scheiterten sie 10 Mal in der Gruppenphase: Bulgarien (1996), Schweiz (1996), Türkei (1996), Russland (1996), Norwegen (2000), Slowenien (2000), Lettland (2004), Österreich (2008), Polen (2008), Ukraine (2012).

 

Wird der Gastgeber wieder Europameister?

Berti Vogts ist der bislang Einzige, der sowohl als Spieler (1972) als auch als Trainer (1996) Fußball-Europameister der Herren wurde. Allerdings wurde er bei der EM 1972 verletzungsbedingt nicht eingesetzt.

Dieses Kunststück könnte jetzt Didier Deschamps wiederholen. Frankreichs Teamchef holte im Jahr 2000 als Spieler den EM-Titel – nun auch als Trainer?

Dabei stellt sich zugleich die Frage: Wie schlägt sich der Gastgeber bei seinem Heim-Turnier?

Ist es ein Heimvorteil, die Unterstützung einer ganzen Nation hinter sich zu haben oder ist es gar ein Heimnachteil, weil Druck und Erwartungshaltung natürlich auch ungleich höher sind?

Erst drei Mal in der EM-Historie hat der Gastgeber am Ende auch über den Titel jubeln dürfen – 1964 Spanien, 1968 Italien und 1984 Frankreich.

 

Die Ergebnisse der Gastgeber bei Europameisterschaften:

  • Europameister: 3x (Spanien 1964, Italien 1968, Frankreich 1984)
  • Vize-Europameister: 1x (Portugal 2004)
  • Dritter: 1x (Belgien 1972)
  • Vierter: 3x (Frankreich 1960, Jugoslawien 1976, Italien 1980),
  • Halbfinale: 4x (Deutschland 1988, Schweden 1992, England 1996, Niederlande 2000)

 
Nur: Europameister wurde eine Mannschaft als Gastgeber und ehemaliger Europameister: nie. Möglich wäre es gewesen 1980 für Italien, 1988 für Deutschland und 2000 für die Niederlande gewesen.

 

Schreibt Vicente del Bosque EM-Geschichte?

Bislang gelang es noch keinem Trainer, den EM-Titel zwei Mal zu gewinnen. Spaniens Teamchef Vicente del Bosque hat jetzt die große Gelegenheit dazu – er führte die Spanier bereits 2012 zum EM-Titel.

Zudem ist Spanien ist die einzige Nation, die es schaffte, den EM-Titel zu verteidigen. Von 1996 bis 2008 scheiterte der Titelverteidiger bereits immer vor dem Halbfinale, erst Spanien beendete 2012 diesen „Fluch“ und holte sich den zweiten EM-Titel in Folge. Gelingt jetzt der Hattrick?

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